Das eine ist, über den Tod nachzudenken. Das andere, ihm gegenüber zu sein oder ihn zu spüren, sind zwei unterschiedliche Dinge.
Wir wollen in Gesprächen zur Bewältigung beitragen.
Denn sprechen in der Gemeinschaft, hilft den Schmerz zu lindern.
Ich möchte schreien, weinen, tanzen.
Das
Leben geht weiter, sagen die Außenstehenden zu den Trauernden. Wer
kennt diesen Satz nicht? Nein, das Leben geht nicht weiter, nicht so,
wie es war. Und so, wie es war, wird es niemals mehr sein. Die Lücke
ist da und bleibt und wird bleiben.
Mit der Lücke leben zu lernen,
nicht daran zu zerbrechen, hat nichts mit Tapferkeit zu tun. Tapferkeit
als Prozess des sich Zusammenreißens ist eine fragwürdige Tugend, ist
nichts anderes als verdrängtes Trauerleben, das sich äußert in
Selbstdisziplin, einer harten Haltung.Erst wenn Trauer in allen Phasen
wirklich durchlebt worden ist, kann der Verlust eines Tages angenommen,
kann er, der verstorbene Mensch, zur inneren Figur werden.
Das ist Bestandteil unserer Trauerarbeit.
Aber es geht auch um die gesamte Kultur beim Ableben. Da stellt sich wieder die Frage:Wie soll eine weltliche Trauerkultur gestaltet werden?
Friedhofkulturen (Erd- und Feuerbestattung, grüne Wiese, Friedwald) Trauern am und mit einem Grab.
Dazu
werden jährlich, in der letzten Februarwoche, Fachtagungen
durchgeführt. Im November werden Veranstaltungen zum Totengedenken
durchgeführt.
Wer der Meinung ist, dazu etwas beitragen zu können,
ist gerne gesehen im Arbeitskreis Trauerkultur der Freidenker e.V.
mitzuarbeiten, denn hier gibt es viel zu tun.
Was wir tun, ist:
Lebenshilfe als Hilfe zur Sterbehilfe soll auf eine Humanisierung des Sterbens gerichtet sein.
Bestattungskultur
soll hinsichtlich ihrer gestalterischen und inhaltlichen, wie auch
finanziellen Seite beeinflusst werden. Sie muss auf ein kreatives
Aufarbeiten der Trauer der Hinterbliebenen gerichtet sein. Trauerkultur
soll beitragen, die Themen, "Sterben, Tod und Trauer" zu enttabuisieren.
Wir geben auch Hilfestellung bei der Organisation und Durchführen der Bestattung.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle...
Selbsthilfe für trauernde Menschen
Wenn Sie einfach mit
jemanden über Ihre Trauer sprechen möchten, Sorgen, Probleme oder
konkrete Fragen haben, dann sind WIR, der Arbeitskreis Trauer der
Freidenker, der richtige Ansprechpartner für SIE.
Wünschen Sie ein
Gespräch, wir hören Ihnen zu, haben Sie Fragen, so können wir gemeinsam
versuchen eine Lösung zu finden. Wir geben Ihnen die Möglichkeit, in
einer Selbsthilfegruppe Ihre Trauer zu bewältigen.
Wir geben Ihnen gerne Anschrift, Adressen und Telefonnummern, wenn Sie spezielle Einrichtungen suchen.
Sprechen hilft!
Kontakt zu unserem Vorstand
Telefon Bernau 0 33 38. 3 96 33
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